DORA: Daten, Werkzeug und Artikel
Verordnung (EU) 2022/2554 · Artikel 30
Die DORA-Vertragsklauseln, Artikel 30: neun oder fünfzehn, ein Status für jede
Seit dem 17. Januar 2025 darf ein Finanzunternehmen IKT-Dienstleistungen nur zu Bedingungen beziehen, die die Klauseln des Artikels 30 tragen: neun für jeden Dienst, fünfzehn, wenn der Dienst eine kritische oder wichtige Funktion unterstützt. Eine Frage entscheidet, welcher Satz; dann folgt jede Klausel in den Worten der Verordnung mit den ISO-27001-Nachweisen, die sie beantworten, einem Status und einer Notiz, und die Seite schreibt die Checkliste. Nichts, was Sie eingeben, verlässt diese Seite.
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Beantworten Sie die Frage, und die Klauseln werden hier aufgelistet.
Alle Klauseln im Wortlaut der Verordnung
9 Klauseln in jedem IKT-Dienstleistungsvertrag, 6 weitere, wenn die Dienstleistung eine kritische oder wichtige Funktion unterstützt, und 12 Unterauftragsbedingungen, wenn der Vertrag Unteraufträge zulässt. Das Werkzeug oben entscheidet, welche für Sie gelten; hier stehen alle.
In jedem Vertrag: 9 Klauseln
Artikel 30 Absatz 2. Diese trägt jeder Vertrag über IKT-Dienstleistungen, gleich was die Dienstleistung unterstützt.
- 30(2)(a) eine klare und vollständige Beschreibung aller Funktionen und IKT-Dienstleistungen, die der IKT-Drittdienstleister bereitzustellen hat, wobei anzugeben ist, ob die Vergabe von Unteraufträgen für IKT-Dienstleistungen, die kritische oder wichtige Funktionen oder wesentliche Teile davon unterstützen, zulässig ist, und, wenn dies der Fall ist, welche Bedingungen für diese Unterauftragsvergabe gelten; ISO 27001: Clause 4.3, A.5.19, A.5.20, A.5.21
- 30(2)(b) die Standorte, das heißt die Regionen oder Länder, an denen die vertraglich vereinbarten oder an Unterauftragnehmer vergebenen Funktionen und IKT-Dienstleistungen bereitzustellen sind und an denen Daten verarbeitet werden sollen, einschließlich des Speicherorts, sowie die Auflage für den IKT-Drittdienstleister, das Finanzunternehmen vorab zu benachrichtigen, wenn er eine Änderung dieser Standorte beabsichtigt; ISO 27001: A.5.9, A.8.9, A.8.32
- 30(2)(c) Bestimmungen über Verfügbarkeit, Authentizität, Integrität und Vertraulichkeit in Bezug auf den Datenschutz, einschließlich des Schutzes personenbezogener Daten; ISO 27001: Clause 6.1, Clause 8.2, A.8.13, A.8.24
- 30(2)(d) Bestimmungen über die Sicherstellung des Zugangs zu personenbezogenen und nicht personenbezogenen Daten, die von dem Finanzunternehmen im Fall einer Insolvenz, Abwicklung, Einstellung der Geschäftstätigkeit des IKT-Drittdienstleisters oder einer Beendigung der vertraglichen Vereinbarungen verarbeitet werden, sowie über die Wiederherstellung und Rückgabe dieser Daten in einem leicht zugänglichen Format; ISO 27001: A.5.30, A.8.10, A.8.13
- 30(2)(e) Beschreibungen der Dienstleistungsgüte, einschließlich Aktualisierungen und Überarbeitungen; ISO 27001: A.5.30, A.8.6, A.8.16
- 30(2)(f) die Verpflichtung des IKT-Drittdienstleisters, dem Finanzunternehmen bei einem IKT-Vorfall, der mit dem für das Finanzunternehmen bereitgestellten IKT-Dienst in Verbindung steht, ohne zusätzliche Kosten oder zu vorab festzusetzenden Kosten Unterstützung zu leisten; ISO 27001: A.5.24, A.5.26, A.5.28
- 30(2)(g) die Verpflichtung des IKT-Drittdienstleisters, vollumfänglich mit den für das Finanzunternehmen zuständigen Behörden und Abwicklungsbehörden zusammenzuarbeiten, einschließlich der von diesen benannten Personen; ISO 27001: reiner Vertrag, kein Nachweis
- 30(2)(h) Kündigungsrechte und damit zusammenhängende Mindestkündigungsfristen für die Beendigung der vertraglichen Vereinbarungen entsprechend den Erwartungen der zuständigen Behörden und der Abwicklungsbehörden; ISO 27001: reiner Vertrag, kein Nachweis
- 30(2)(i) Bedingungen für die Teilnahme von IKT-Drittdienstleistern an den von den Finanzunternehmen angebotenen Programmen zur Sensibilisierung für IKT-Sicherheit und Schulungen zur digitalen operationalen Resilienz gemäß Artikel 13 Absatz 6. ISO 27001: Clause 7.3, A.6.3
Wenn die Dienstleistung eine kritische oder wichtige Funktion unterstützt: 6 weitere
Artikel 30 Absatz 3. Ob die Funktion kritisch oder wichtig ist, entscheidet der Kunde nach Artikel 28 Absatz 4 Buchstabe a; der Anbieter bereitet sich auf ein Ja vor.
- 30(3)(a) vollständige Beschreibungen der Dienstleistungsgüte, einschließlich Aktualisierungen und Überarbeitungen, mit präzisen quantitativen und qualitativen Leistungszielen innerhalb der vereinbarten Dienstleistungsgüte, um dem Finanzunternehmen eine wirksame Überwachung von IKT-Dienstleistungen und das unverzügliche Ergreifen angemessener Korrekturmaßnahmen zu ermöglichen, wenn eine vereinbarte Dienstleistungsgüte nicht erreicht wird; ISO 27001: A.5.30, A.8.6, A.8.16
- 30(3)(b) Kündigungsfristen und Berichtspflichten des IKT-Drittdienstleisters gegenüber dem Finanzunternehmen, einschließlich der Meldung aller Entwicklungen, die sich wesentlich auf die Fähigkeit des IKT-Drittdienstleisters, IKT-Dienstleistungen zur Unterstützung kritischer oder wichtiger Funktionen gemäß den vereinbarten Leistungsniveaus wirksam bereitzustellen, auswirken könnten; ISO 27001: A.8.32, A.5.20
- 30(3)(c) Anforderungen an den IKT-Drittdienstleister, Notfallpläne zu implementieren und zu testen und über Maßnahmen, Tools und Leit- und Richtlinien für IKT-Sicherheit zu verfügen, die ein angemessenes Maß an Sicherheit für die Erbringung von Dienstleistungen durch das Finanzunternehmen im Einklang mit seinem Rechtsrahmen bieten; ISO 27001: A.5.29, A.5.30, A.8.14
- 30(3)(d) die Verpflichtung des IKT-Drittdienstleisters, sich an den in den Artikeln 26 und 27 genannten TLPT des Finanzunternehmens zu beteiligen und uneingeschränkt daran mitzuwirken; ISO 27001: A.8.8, A.8.29
- 30(3)(e) das Recht, die Leistung des IKT-Drittdienstleisters fortlaufend zu überwachen, wozu Folgendes gehört: (i) uneingeschränkte Zugangs-, Inspektions- und Auditrechte des Finanzunternehmens oder eines beauftragten Dritten und der zuständigen Behörde sowie das Recht auf Anfertigung von Kopien einschlägiger Unterlagen vor Ort, wenn ihnen für die Geschäftstätigkeit des IKT-Drittdienstleisters entscheidende Bedeutung zukommt, wobei die tatsächliche Ausübung dieser Rechte nicht durch andere vertragliche Vereinbarungen oder Umsetzungsrichtlinien behindert oder eingeschränkt wird; (ii) das Recht, alternative Bestätigungsniveaus zu vereinbaren, wenn die Rechte anderer Kunden betroffen sind; (iii) die Verpflichtung des IKT-Drittdienstleisters zur uneingeschränkten Zusammenarbeit bei Vor-Ort-Inspektionen und Audits, die von den zuständigen Behörden, der federführenden Überwachungsbehörde, dem Finanzunternehmen oder einem beauftragten Dritten durchgeführt werden; und (iv) die Verpflichtung, Einzelheiten zu Umfang und Häufigkeit dieser Inspektionen sowie dem dabei zu befolgenden Verfahren mitzuteilen; ISO 27001: Clause 9.2, Clause 9.3, A.5.35
- 30(3)(f) Ausstiegsstrategien, insbesondere die Festlegung eines verbindlichen angemessenen Übergangszeitraums, (i) in dem der IKT-Drittdienstleister weiterhin die entsprechenden Funktionen oder IKT-Dienstleistungen bereitstellt, um das Risiko von Störungen im Finanzunternehmen zu verringern oder um dessen geordnete Abwicklung und Umstrukturierung sicherzustellen; (ii) der dem Finanzunternehmen ermöglicht, zu einem anderen IKT-Drittdienstleister zu wechseln oder auf interne Lösungen umzustellen, die der Komplexität der erbrachten Dienstleistung entsprechen. ISO 27001: A.5.30, A.8.10
Wenn Unteraufträge zulässig sind: 12 Bedingungen
Artikel 4 Absatz 1 der Delegierten Verordnung (EU) 2025/532, zu tragen, wenn der Vertrag die Vergabe der Dienstleistung oder wesentlicher Teile davon an Unterauftragnehmer zulässt.
- RTS 4(1)(a) dass der IKT-Drittdienstleister für die Erbringung der von den Unterauftragnehmern erbrachten Dienstleistungen verantwortlich ist; ISO 27001: A.5.19, A.5.21
- RTS 4(1)(b) dass der IKT-Drittdienstleister verpflichtet ist, alle an Unterauftragnehmer vergebenen IKT-Dienstleistungen, die kritische oder wichtige Funktionen oder wesentliche Teile davon unterstützen, zu überwachen, um sicherzustellen, dass seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem Finanzunternehmen jederzeit erfüllt werden; ISO 27001: A.5.22
- RTS 4(1)(c) welche Überwachungs- und Berichtspflichten der IKT-Drittdienstleister gegenüber dem Finanzunternehmen in Bezug auf Unterauftragnehmer hat, die IKT-Dienstleistungen zur Unterstützung kritischer oder wichtiger Funktionen oder wesentlicher Teile davon erbringen; ISO 27001: A.5.22
- RTS 4(1)(d) dass der IKT-Drittdienstleister alle Risiken zu bewerten hat, die mit dem Standort der derzeitigen oder potenziellen Unterauftragnehmer, die IKT-Dienstleistungen zur Unterstützung kritischer oder wichtiger Funktionen oder wesentlicher Teile davon erbringen, und ihres Mutterunternehmens sowie mit dem Standort, von dem aus die betreffende IKT-Dienstleistung erbracht wird, verbunden sind; ISO 27001: Clause 6.1, A.5.21
- RTS 4(1)(e) an welchem Ort die Daten vom Unterauftragnehmer gegebenenfalls verarbeitet oder gespeichert werden; ISO 27001: A.5.9, A.5.21
- RTS 4(1)(f) dass der IKT-Drittdienstleister in seinem Vertrag mit seinen Unterauftragnehmern die Überwachungs- und Berichterstattungspflichten dieses Unterauftragnehmers gegenüber dem IKT-Drittdienstleister und, sofern vereinbart, gegenüber dem Finanzunternehmen festzulegen hat; ISO 27001: A.5.20
- RTS 4(1)(g) dass der IKT-Drittdienstleister die Kontinuität der IKT-Dienstleistungen, die kritische oder wichtige Funktionen unterstützen, entlang der gesamten Kette von Unterauftragnehmern sicherstellen muss, wenn ein IKT-Unterauftragnehmer seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt; ISO 27001: A.5.29, A.5.30
- RTS 4(1)(h) dass die vertragliche Vereinbarung zwischen dem IKT-Drittdienstleister und seinen Unterauftragnehmern die in Artikel 30 Absatz 3 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2022/2554 genannten Anforderungen an Geschäftsfortführungspläne enthält und die von den IKT-Unterauftragnehmern in Bezug auf diese Pläne zu erfüllende Dienstleistungsgüte vorschreibt; ISO 27001: A.5.20, A.5.30
- RTS 4(1)(i) dass die vertragliche Vereinbarung zwischen dem IKT-Drittdienstleister und seinen Unterauftragnehmern die IKT-Sicherheitsstandards und alle zusätzlichen Sicherheitsanforderungen nach Artikel 30 Absatz 3 Buchstabe c der Verordnung (EU) 2022/2554 vorschreibt; ISO 27001: A.5.20, Clause 6.1.3
- RTS 4(1)(j) dass der Unterauftragnehmer dem Finanzunternehmen und den relevanten zuständigen Behörden und Abwicklungsbehörden dieselben Zugangs-, Inspektions- und Auditrechte wie die in Artikel 30 Absatz 3 Buchstabe e der Verordnung (EU) 2022/2554 genannten gewähren muss; ISO 27001: A.5.20, A.5.35
- RTS 4(1)(k) dass der IKT-Drittdienstleister dem Finanzunternehmen jede wesentliche Änderung der Unterauftragsvereinbarungen zu melden hat; ISO 27001: A.8.32, A.5.22
- RTS 4(1)(l) dass das Finanzunternehmen das Recht hat, den Vertrag mit dem IKT-Drittdienstleister zu kündigen, wenn die in Artikel 6 der vorliegenden Verordnung oder die in Artikel 28 Absatz 7 der Verordnung (EU) 2022/2554 beschriebenen Bedingungen erfüllt sind. ISO 27001: reiner Vertrag, kein Nachweis
Dreizehn der fünfzehn Klauseln verlangen einen Nachweis, den ein ISO-27001-System führt
StandardOS betreibt das Managementsystem nach ISO/IEC 27001, dessen Nachweise die Sorgfaltsprüfung hinter den Klauseln beantworten: das Lieferantenregister, die Sicherungs- und Wiederherstellungstests, der Vorfallprozess, der Kontinuitätsplan, das interne Auditprogramm, in sechs Sprachen. Diese Checkliste geht als erster Nachweis hinein.
DORA für einen Softwareanbieter: die Klauseln, das Register, die RechtsakteDie ISO-27001-Maßnahmen, eine Seite je Maßnahme